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Die TRAMP-Kampagne |
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Die ähnliche Höhe des Auftretens und die gleiche jahreszeitliche Variabilität der beschriebenen Erscheinungen lässt einen Zusammenhang zwischen PMSE und NLC vermuten. Die genauen Entstehungsmechanismen beider Erscheinungen sind noch Gegenstand aktueller Forschung. Die TRAMP/Temperature-Kampagne soll durch Temperaturmessungen in der Mesosphäre einen Beitrag zur Aufklärung der beobachteten Phänomene leisten und ihren Zusammenhang zu der jahreszeitlichen Variabilität der Mesosphärentemperatur dokumentieren. Weiter soll in der TRAMP-Kampagne der Einfluss von Winden auf die Erzeugungsmechanismen der PMSEs, bzw. NLCs untersucht werden. Dies bietet die Möglichkeit zum Vergleich der verschiedenen Messtechniken von Winden in der Mesosphärenregion.
Um die PMSE und NLC zu untersuchen werden zeitgleich Radar- und Lidarmessungen durchgeführt. Informationen über die Hintergrundatmosphäre müssen durch zusätzliche Messungen ermittelt werden. Die Höhe der PMSE und NLC Erscheinungen beträgt ca. 85 km. Dort ist die Dichte verglichen mit der Dichte am Boden nur noch gering, etwa 10-5 kg/m3, was einem Faktor 10-5 im Vergleich zur Dichte am Erdboden entspricht. Die mittlere freie Weglänge liegt im Zentimeter-Bereich. Raketengetragene Messinstrumente haben in diesen Höhen jedoch eine zu große Geschwindigkeit, um Temperaturen vor Ort direkt zu messen - die erforderliche Anzahl von Stößen, um thermisches Gleichgewicht zu erreichen, ist bei der gegebenen freien Weglänge nicht möglich.
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Stefanie Wong und Michael Zehnpfennig.
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